Pressemitteilungen 2015

Der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel angedeutete schrittweise Abbau des Solidaritätszuschlages stößt in Kreisen der Senioren-Union auf breite Zustimmung.
Die heutige Generation der Empfänger von Altersbezügen habe den seinerzeit eingeführten Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer seit nunmehr 24 Jahren entrichtet.

„Da erscheint es nicht mehr als recht und billig, der Bundeskanzlerin zu folgen und im 25-sten Jahr der Wiedervereinigung und nach einem weitgehend erfolgreichen Aufbau in den sog. neuen Bundesländern spätestens ab 2019 beginnend einen schrittweisen Abbau ins Auge zu fassen.“, stellt Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union, der mit rd. 55 000 Mitgliedern zweitstärksten Vereinigung der CDU fest.

Die Situation auf der steuerlichen Einnahmenseite lasse eine solche Entlastung vertretbar erscheinen und würde insbesondere bei der älteren Generation als gerecht empfunden, heißt es bei den CDU-Senioren.

„Es ist auch eine Frage der politischen  Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit, die ursprüngliche Zusage, dass der Solidaritätszuschlag eine temporäre Abgabe sein solle, einzuhalten.“, ergänzt Otto Wulff.