Pressemitteilungen 2010

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands unterstützt die Initiative von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, den drohenden Fachkräftemangel durch verstärkte Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu bekämpfen. Die Arbeitsministerin hatte in einem Interview mit der "Rheinischen Post" betont, es sei "absurd", die heute 50-jährigen bereits als "Ältere" zu bezeichnen - dabei handele es um eine Generation, "die mit den Beatles und den Rolling Stones, mit Jeans und Minirock groß geworden" sei und die "ein ganz anderes Lebensgefühl als die Vorgängergeneration" habe und deshalb "nicht zum alten Eisen" zähle.

"Diesen Satz von Frau von der Leyen können wir Wort für Wort unterschreiben," betonte der Stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU-Senioren-Organisation, Rolf Reinemann, der auch Vorsitzender der Senioren-Union Niedersachsen ist. "Und wir fügen hinzu: Auch die Generation der über 60-jährigen gehört nicht zum alten Eisen, solange Udo Jürgens, Peter Kraus und Howard Carpendale mit Riesenerfolg auf Tournee gehen können!"

Die Senioren-Union will die von-der-Leyen-Initiative zur Bekämpfung des absehbaren Fachkräftemangels auf allen politischen Ebenen unterstützen. Reinemann: "Dies ist ein weitaus besseres Konzept als die Avancen, die Wirtschaftsminister Brüderle ausländischen Fachkräften macht." Überlegenswert sei es im Übrigen auch, nicht Ausländern, sondern deutschen Fachkräften, die über das 67. Lebensjahr hinaus arbeiten wollten, ein finanzielles "Begrüßungs-Angebot" zu machen.

Der Senioren-Union-Vize ermunterte die Ministerin, ein Modellprojekt, ältere Beschäftigte im Einzelhandel ältere Kunden bedienen zu lassen, über das Jahresende hinaus fortzusetzen. Er wies zudem darauf hin, dass gegenüber dem Jahr 2001 das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter von 60,6 auf mittlerweile 62 Jahre gestiegen sei. Reinemann: "Dieser Trend muss sich mit den geburtenstarken Nachkriegsjahrgängen, die bald ins Rentenalter kommen, verstärken."

Berlin, 04.08.2010  

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