Pressemitteilungen 2010

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Prof. Dt. Otto Wulff, hat die Kandidatin der Partei "Die Linke" für das Amt des Bundespräsidenten, Luc Jochimsen, aufgefordert, ihre Bewerbung unverzüglich zurückzuziehen. "Wer im 20. Jahr nach dem Fall der Mauer, wer nach der Öffnung der Stasi-Archive, wer nach millionenfach dokumentierten Unrecht immer noch behauptet, die DDR sei im juristischen Sinne kein Unrechtsstaat gewesen, der ist eine personifizierte Beleidigung unseres freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaates", sagte Wulff, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, heute in Berlin.

Angefangen bei der Verschleppung unzähliger aufrechter Demokraten in sowjetische Arbeitslager bis weit in die 50er Jahre hinein, über Mauerbau und Schießbefehl bis hin zur alltäglichen Verfolgung und beruflichen Diskriminierung von Christen und allen Andersdenken sei "die DDR von der ersten Minute bis zum Fall der Mauer und der Ausschreibung freier und geheimer Wahlen ein verbrecherisches Unrechtssystem" gewesen, betonte Wulff. "Die Wortklaubereien der Frau Jochimsen richten sich selbst."

An die verantwortlichen Aufsichtsgremien des Hessischen Rundfunks müsse jetzt noch im Nachhinein die Frage gestellt werden, wie eine Journalistin, "die offenkundig an Verdrängung der Wirklichkeit leidet," zur Chefredakteurin habe berufen werden können. Wulff: "Den Salon-Bolschewismus, den Frau Jochimsen im Hessischen Rundfunk praktizierte, hätte sie in der DDR mit Bautzen bezahlen müssen."

Berlin, 18.06.2010

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