Pressemitteilungen 2012

Kanzlerin Merkel spricht auf 14. Bundesdelegiertenversammlung der zweitgrößten CDU-Vereinigung in Recklinghausen

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union (SU), Prof. Otto Wulff, ein grundlegendes Umdenken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angemahnt. "Wir brauchen ein modernes und realistisches Bild vom Alter und vom Älterwerden", forderte das CDU-Bundesvorstandsmitglied heute in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung aus Anlass der 14. Bundesdelegiertenversammlung seiner Organisation vom 3. bis 4. September in Recklinghausen.

Die Tagung der mit 57.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung steht unter dem Motto "Senioren: Rückgrat der Gesellschaft".

Als Gastredner haben sich die CDU-Bundesvorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder angesagt. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, wird ein Grußwort sprechen.

Der SU-Bundesvorsitzende Wulff betonte in seiner Erklärung:

"Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung ist die Generation der Ü-60er inzwischen eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Seniorinnen und Senioren bilden nicht nur zahlenmäßig das Rückgrat der Gesellschaft. Die Reaktivierung von immer mehr Ruheständlern durch renommierte deutsche Unternehmen zeigt, dass der Erfahrungsschatz der Älteren angesichts des dramatischen Fachkräftemangels dringend gebraucht wird. Mit Blick auch auf die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme werden wir nicht umhin kommen, den Altersbegriff gänzlich neu zu definieren. Das gesetzliche Rentenalter wird auf Dauer nicht mehr der Maßstab sein können. Entscheidendes Kriterium für die Dauer des Erwerbslebens werden künftig verstärkt individuelle Leistungsfähigkeit und Gesundheit sowie persönliche Lebensplanung des Einzelnen sein müssen."

"Salopp gesagt: Die 60jährigen von heute sind die 50jährigen von gestern. Die 70jährigen sind geistig und körperlich so fit, wie es vor 20 oder 30 Jahren die 60jährigen waren. Und auch viele in den Achtzigern können heute noch mit den Leistungsanforderungen im Rahmen ihrer Kräfte gut mithalten. Und wenn seit kurzem der Deutsche Olympische Sportbund neue Regeln für den Erwerb des Sportabzeichens ab dem 90. Lebensjahr beschlossen hat, so beweist das auch, dass sogar noch 90jährige mit beachtenswerten Leistungen aufwarten können. Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist dafür der lebende Beweis."

Berlin, 20.08.2012

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