Pressemitteilungen 2013

Otto Wulff für steuerliche Anrechnung von Verlusten bei der Altersvorsorge Angesichts rückläufiger Werte von Lebensversicherungen zur Altersvorsorge hat sich der Vorsitzende der CDU-Senioren-Union (SU), Prof. Dr. Otto Wulff, für zusätzliche steuerliche Erleichterungen von Vorsorgesparern ausgesprochen. In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung wies der SU-Chef darauf hin, dass die prognostizierte Auszahlung für Vorsorgesparer teilweise dramatisch gesunken sei. Die Verluste bei der sogenannten nicht garantierten Überschussbeteiligung seien vor allem eine Folge der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsen. Wulff: "Die daraus resultierende erheblich geringere Ablaufleistung ist besonders für diejenigen Sparer schmerzlich, die mit ihrer Lebensversicherung ihre Rente aufstocken wollen."

Der CDU-Politiker regte an, dass Vorsorgesparer einen Teil der durchschnittlichen Zinsverluste aus den letzten Jahren in begrenztem Umfang steuerlich geltend machen können. Wulff: "Bedingung müsste dann allerdings sein, dass der so erzielte Steuervorteil für einen freiwillig höheren Beitrag aufgewendet wird, um den Wertverlust einer Lebensversicherung hinsichtlich der Auszahlung im Rentenalter zumindest teilweise zu mildern."

Wulff wies auf Berechnungen des "Instituts für Vorsorge und Finanzplanung" (IVFP) hin, denen zufolge ein 30 Jahre alter Versicherter mit 100 Euro Monatsbeitrag 1995 durchschnittlich noch mit einer nominalen Ablaufleistung von rund 187.000 € habe rechnen können. Wer unter den gleichen Annahmen 2012 abgeschlossen habe, könne nur noch mit etwa 100.000 € im Alter rechnen.

Berlin, 10.06.2013

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