Pressemitteilungen 2015

Wenn es nach den Absichten der EU-Kommission geht, dann sollen Banken und Sparkassen ab 2017 an in einen gemeinsamen Topf zur Sicherung von Kundeneinlagen einzahlen.

Der Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU lehnt in einer Stellungnahme die vorliegenden Entwürfe mit Entschiedenheit ab. Deutschland habe ausreichend Rücklagen in entsprechenden Sicherungssystemen geschaffen, die den Bürgern Sicherung ihrer Bankeinlagen bis zu einer Höhe von 100 000 € garantieren, lautet die Begründung.

In den Ländern Griechenland, Italien, Frankreich und weiteren EU-Staaten seien solche Töpfe nicht vorhanden oder leer.

„Es geht nicht an“ so Bundesvorsitzender Prof. Dr. Otto Wulff, „dass sich ein geplanter europäischer Topf die deutschen Sicherungseinlagen einverleibt und damit die deutschen Sparer für unseriös handelnde Banken in Haftung nimmt“.

In einer Entschließung fordert der Bundesvorstand der Senioren-Union – mit 55000 Mitgliedern zweitgrößte Vereinigung innerhalb der CDU – die Bundesregierung auf, dem Ansinnen der EU-Kommission auf Vergemeinschaftung der Einlagensicherung nicht zu folgen. Maroden ausländischen Bankinstituten sei nicht damit geholfen, wenn man funktionierende Systeme z.B. in Deutschland zerschlage.

Pressemitteilung als PDF

Adresse

Bundesgeschäftsstelle der
Senioren-Union der CDU Deutschlands
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Tel.: 030 22070-445
Fax: 030 22070-449
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!