Senioren-Union warnt vor Altersdiskriminierung: „Immer noch fühlen sich zu viele ältere Menschen benachteiligt“

21.03.2025
Pressemitteilung
vorlesen

Eine aktuelle Studie offenbart ein alarmierendes Ausmaß an Altersdiskriminierung in Deutschland. Jeder Dreizehnte in der zweiten Lebenshälfte gibt an, sich aufgrund des Alters benachteiligt zu fühlen. Besonders betroffen sind gesundheitlich eingeschränkte und einkommensschwache Personen. Diese Befunde unterstreichen die Dringlichkeit, Altersdiskriminierung entschieden entgegenzutreten, so der kommissarische Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Helge Benda.

„Altersdiskriminierung ist kein Randphänomen, sondern eine gesellschaftliche Tatsache mit weitreichenden Konsequenzen“, betont Benda. „Der Fakt, dass sich insbesondere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder mit geringem Einkommen benachteiligt fühlen. Das zeigt, dass wir dringend handeln müssen. Diskriminierung im Alter gefährdet nicht nur das Wohlbefinden und die Gesundheit der Betroffenen, sondern führt auch dazu, dass wertvolle Potenziale Älterer ungenutzt bleiben – sei es in der Arbeitswelt oder im ehrenamtlichen Engagement.“

Der Deutsche Alterssurvey bestätigt das alarmierende Bild: Altersdiskriminierung wird von vielen erlebt – besonders bei medizinischer Versorgung, im Beruf und bei der Arbeitssuche. Auch im Alltag und bei Finanzen erleben sich viele benachteiligt. Fast die Hälfte der Betroffenen berichtet von Diskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen. Laut den Studienautoren ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Die Senioren-Union fordert konkrete Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung. „Wir müssen negative Altersmeinungen abbauen, willkürliche Altersgrenzen überdenken und das Personal im Gesundheitswesen sensibilisieren“, so Benda. Wichtig ist der Austausch unter den Generationen. „Davon profitieren dann alle“, betont Benda. „Besonders kommt es darauf an Risikogruppen wie einkommensschwache oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen zu schützen.“

Wir, die Senioren-Union der CDU Deutschlands ruft dazu auf, Altersdiskriminierung nicht länger zu tolerieren. „Wir alle tragen Verantwortung dafür, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen jeden Alters mit Respekt und Würde behandelt werden“, so Benda abschließend. „Nur so können wir sicherstellen, dass das Potenzial Älterer nicht verloren geht und alle Generationen voneinander profitieren.“